Feb 262018
 

Am 7. Spieltag konnte der SV Springe zwei Heimsiege feiern. Die 1. Mannschaft konnte durch den deutlichen 6,5:1,5 gegen den SK Neustadt die Abstiegsränge verlassen. Die Neustädter reisten ersatzgeschwächt an und der SV Springe konnte zum ersten Mal in der Saison in Bestbesetzung antreten. Das zahlte sich aus.

Die Springer konnten durch zwei Sieg durch Fenja Edel und Reinhard Bose-Schütte konnten die Springer mit 2:0 in Führung gehen. Dies gab den Mitspielern die notwendige Sicherheit im Abstiegkampf. Holger Weber konnte gegen den favoritisierten Gegener am Spitzenbrett ein Unentschieden erzielen und den Vorsprung absichern. Artur Morcinek an Brett 4 sorgte für die Vorentscheidung und baute den Vorsprung durch seinen ersten Saisonsieg aus. Der extra angereiste Jonas Mätzig musste sich kurz danach geschlagen geben. Auch Dieter Amm konnte seine lange Durststrecke beenden und gewinnen. Die Springer lagen nun uneinholbar mit 4,5:1, 5 in Führung. Michael Engelking baute it seinem vierten Sieg in Folge das Ergebnis weiter aus. Nur noch Rudolf Söchtig musste noch mit seinem Gegenspieler kämpfen und schaffte ebenfalls seinen ersten Saisonsieg. Durch den deutlichen Sieg 6,5:1,5 konnte sich die Mannschaft auf Platz 8 verbessern und nach langer Zeit die Abstiegszone verlassen.

Schwarz am Zug kommt in Vorteil

Die 2. Mannschaft der Springer trat gegen den SV Berenbostel 3 an. Die Springer mussten am Sonntagmorgen noch den Ausfall eines Spielers verkraften. Da die Berenbosteler ebenfalls Krankheitsausfälle hinnehmen mussten, konnte nur an 4 Brettern gespielt werden und die Reserve der Springer führte zu Beginn des Mannschaftskampfes bereits  mit 3:1. Lennart Kurzer und Ole Lauken mussten gegen spielstärkere Gegner antreten. Trotz guten Beginns mussten sie sich nach einiger Zeit geschlagen gegeben, so dass es 3:3 stand. An Brett 2 kämpfte Ekrem Valjevac mit seinem Gegner und musste schließlich in ein Remie einwilligen, nachdem die meisten Figuren abgetauscht waren. Beim Stand von 3,5:3,5 musste Philipp Torlée Nervenstärke beweisen, da das Gesamtergebnis vom Ausgang seiner Partie abhing. Durch überlegtes Spiel konnte er seinen Gegner schließlich besiegen und den knappen 4,5:3,5 Sieg sicherstellen.

Sep 072017
 

IM Plischki – Engelking Weiß am Zug gewinnt.

Der SV Springe musste am Sonntag gegen den Landesligsten SK Rinteln antreten. Die vier Spieler die auf Springer Seite die Herausforderung annahmen, waren Michael Engelking, Dieter Amm, Louis Philipp und Rudolf Söchtig. Die Rintelner boten unter anderem ihren stärksten Spieler IM Plischki auf, um das Weiterkommen zu sichern. Die Springer setzten neben drei Spielern aus der 1. Mannschaft auch Louis Philipp ein, der regelmäßig in der Jugendgruppe trainiert und eine aufsteigende Form auswies. Von der Papierform waren Michael Engelking und Louis Philipp ihren Gegener jedoch deutlich unterlegen, so dass die beiden auf eine Überraschung aus waren. Dieter Amm und Rudolf Söchtig erwischten etwa gleich starke Gegner. In der Eröffnung konnte Louis Philipp an Brett 3 gut mithalten und eine ausgeglichenen Stellung erreichen. Zwei ungenaue Züge führten dazu, dass sein Gegner eine Angriffsmöglichkeit erhielt und diese im Verlaufe der Partie zum Sieg ausnutzte. An Brett 4 kam Rudolf Söchtig mit Schwarz nach der Eröffnung unter Druck. Trotz dieser unangenehmen Situation blieb er im Spiel und konnte einen Fehler seines Gegners zum Turmgewinn nutzen und den Ausgleich herstellen. An Brett 2 kam Dieter Amm gut ins Spiel und konnte seinen Gegner unter Druck setzen. Dadurch gelang es ihm eine gut spielbare Stellung zu erreichen. An Brett 1 konnte Michael Engelking in der Eröffnung gut mitspielen. Jedoch gelang es ihm nicht alle seine Figuren rechtzeitig zu entwickeln.Durch eine schöne und für ihn unerwartete Kombination konnte IM Plischki die Partie zu seinen Gunsten entscheiden. Durch ein Qualitätsopfer kam der Favorit in Vorteil und Zwang den Springer schließlich zur Aufgabe. Nach dem die Rintelner an Brett 1 und 3 gepunktet hatten konnten die Springer nicht mehr weiterkommen, so dass sich Dieter Amm kurze Zeit später mit seinem Gegner auf Remie einigte und die Springer mit 1,5 zu 2,5 unterlagen.

Feb 192017
 

Zum ersten Mal in der laufenden Saison konnten beide Springer Mannschaften an einem Spieltag Siege einfahren. Hinzu kommt auch noch der gestrige Erfolg der U14-Mannschaft. Der Schachverein Springe freut sich über ein sehr erfolgreiches Wochenende.

Die 1. Mannschaft des SV Springe empfing heute zu Hause den Tabellenführer. Der HSK Lister Turm 3, mit dem sich die Springer schon in der Verbandsliga Duelle geliefert hatten, ging kampflos mit 0:1 in Führung, da Artur Morcinek an Brett 4 ausfiel. Davon ließ sich die Mannschaft jedoch nicht beeindrucken, zumal Reinhard Bode-Schütte nach relativ kurzer Zeit durch einen schön herausgespielten Sieg den Ausgleich wieder herstellte.

Zeitgleich emfing die 2. Mannschaft die Gäste vom SK Rinteln 3. Die Springer hatten die Möglichkeit durch einen Sieg an den Rintelnern vorbeizuziehen und sich in der Tabelle weiter zu verbessern. Noch bevor die 1. Mannschaft den Ausgleich schaffte ging die 2. Mannschaft mit 1:0 durch ein Matt von Ole Lauken an Brett 6 in Führung. Im weiteren Verlauf des Vormittags musste sich Lennart Kurzer nach einem Figurenverlust seinem Gegner an Brett 8 geschlagen geben und der SK Rinteln 3 glich aus. Nachdem Magnus Kreipe an Brett 7 einen Läufer und Springer gegen einen Turm und Bauern getauscht hatte, begann sein Gegner mit einem Mattangriff. Durch geschicktes Spiel konnte er die Angriffe seines Gegners abwehren und nun seinerseits zum Angriff übergehen. Nach einiger Zeit hatte der Kontrahent nichts mehr entgegenzusetzen und Magnus brachte die Springer wieder in Führung. An Brett 5 konnte Louis Philipp mit Schwarz seinen Gegner nach der Eröffnung immer stärker unter Druck setzen. Dies gelang ihm besonders gut, da er die Rochade des Gegenspielers verhindern konnte und den König in der Mitte festhielt. Dadurch war es ihm möglich, den Turm des Gegners und schließlich auch die Partie souverän zu gewinnen. Die 3:1 Führung gab auch den anderen Spielern Sicherheit. Ekrem Valjevac erreicht in einem ausgeglichenen Endspiel ein Remie und brachte die Springer wieder ein Stück näher an den Sieg. Schließlich war es an Albert Amelin den Sieg perfekt zu machen. In einer umkämpften Partie, in der es auf beiden Seiten Möglichkeiten gab, konnte sich Albert schließlich im Endspiel durchsetzen und die 4,5:1,5 Führung herstellen. An Brett 2 liefert Holger Thran ein spannendes Match ab. Einem Angriff folgte ein Gegenangriff und beide Spieler mussten aufpassen, dass sie nicht in Nachteil gerieten. Dies gelang Holger Thran schließlich besser und er konnte seinem Gegner eine Figur abnehmen und ihn zur Aufgabe zwingen. In unklarer Stellung spielte schließlich Hans-Jürgen Meyer Unentscheiden und sorgte somit für den 6:2 Endstand nach etwa 2,5 Stunden.

Von dem guten Auftreten der 2. Mannschaft ließ sich auch die erste Mannschaft anstecken. In ausgeglichener Stellung konnte Stefan Gandyra mit einem Remie das Team etwas näher an die ersehnten 4,5 Punkte heranbringen. An den übrigen Brettern wurde verbissen um jeden kleinen Vorteil gerungen. Schließlich brach der Gegner von Dieter Amm in die Stellung ein und zwang den Springer zur Aufgaben. Die Gäste aus Hannover gingen wieder in Führung. Holger Weber, der von seinem Kontrahenten immer wieder unter Druck gesetzt wurde, konnte am Spitzenbrett ein Remie erzielen. Zu diesem Zeitpunkt sah es an den Brettern von Fenja Edel und Michael Engelking für die Springer gut aus. An Brett 6 war eine ausgeglichene Stellung vorhanden, so dass trotz des 2:3 Rückstandes ein Sieg möglich schien. Als Erste konnte Fenja Edel ihren Gegner in einen Fehler treiben und diesen konsequent zum Sieg ausnutzen. Der erneute Ausgleich stand auf der Ergebnistafel. Zu diesem Zeitpunkt hatte Rudolf Söchtig seinem Gegner ein Remieangebot unterbreitet. Der Kontrahent wartet jedoch ab, da er noch viel Zeit auf der Uhr hatte. Aus diesem Grund beobachteten alle noch Anwesenden jetzt die Partie von Michael Engelking, dessen Gegner bei allen seiner 4 bisherigen Einsätze Siege erzielt hatte. Durch ein gewagtes Figurenopfer versuchte er einen Bauern zur Umwandlung zu bringen. Unter zu Hilfenahme seines Springes konnte der Springer jedoch den gegnerischen Bauern schlagen und nun seinerseits versuchen einen Freibauern umzuwandeln. Nachdem der Bauer die zweite Reihe erreciht hatte, musste der Gegner seinen Turm opfern, um die Umwandlung zur Dame zu verhindern. Nach einer Springergabel folgte die Aufgabe und die Heimmannschaft ging erstmals mit 4:3 in Führung. Das Unentscheiden war sicher. Rudolf Söchtig musste nun seine Partie im Gleichgewicht halten, um den Sieg perfekt zu machen. Nachdem sein Gegenspieler das Remieangebot zunächst ablehnte und weiterspielte, konnte Rudolf Söchtig das Unentschieden erzwingen, da ansonsten dem Kontrahenten der Partieverlust drohte. Der 4,5:3,5 war perfekt!

Der Abstiegskampf in der Bezirksliga hat weiter an Dramatik gewonnen, da nach diesem Spieltag alle Vereine ab Tabellenplatz 4 vom Abstieg bedroht sind. Mit diesem unverhofften Sieg gegen den bislang überzeugenden Tabellenführer, konnte der SV Springe seine Postion halten. In der nächsten Runde gegen den Tabellendritten von der SG Garbsen/Marienwerder gilt es an diese Leistung anzuknüpfen.

Hier geht zur Tabelle:

http://nsv-online.de/ligen/bezirk1-1617/?staffel=958&r=6

 

 

Jan 162017
 

Der Schachverein Springe empfing in der Bezirksklasse den SK Lehrte II. Die Vorzeichen waren klar: Springe musste versuchen, den Abstand zum Tabellenende zu wahren, während Lehrte aufsteigen will. Der Wettkampf blieb fast vier Stunden ausgeglichen, es gab nur minimale Vorteile an einzelnen Brettern. Rudolf Söchtig, Arthur Morcinek und Michael Engelking remisierten zum vorübergehenden 1,5:1,5 Zwischenstand. Dann offenbarten sich auf Springer Seite aber Schwächen in der Endspieltechnik. Dieter Amm, Reinhard Bode-Schütte und Stefan Gandyra verloren auf diese Weise ihre Partien, womit der Kampf bereits entschieden war. Holger Weber verteidigte eine schwierige Stellung zum Remis. Nur Fenja Edel hatte Gewinnchancen, konnte aber die blockierte Stellung auch nur zum Remis führen. Am Ende bleib ohne einen einzigen Einzelsieg ein enttäuschendes 2,5:5,5.
SV Springe II war Gastgeber Gastgeber für den SV Mühlenberg II und trat wieder mit fünf Jugendlichen an. Der Gast konnte zwei Bretter nicht besetzen. Die kampflose Führung wurde durch Siege von Philipp Torleé, Ole Jamie Lauken, und Holger Thran zum entscheidenden 5:0 ausgebaut. Zwei Remis durch Albert Amelin und Louis Philipp sowie ein weiterer Erfolg von Ekrem Valjevac bedeuteten den souveränen 7:1 Gesamterfolg. Mannschaftsführer Michael Engelking freute sich besonders, dass alle spielenden Jugendlichen ungeschlagen blieben und dabei auch zwei Siege erzielten.

Nov 202016
 

Am heutigen Sonntag stand die 2. Runde der Bezirksmannschaftsmeisterschaft an. Die beiden Springer Teams mussten zu Auswärtsspielen antreten. Die Reserve musste auf drei Stammspieler verzichten und trat zu siebt bei der 2. Mannschaft der Schachtiger Langenhagen an. Die 1. Mannschaft fuhr zum SK Turm Hannover.

Nach einem spannenden Verlauf des Mannschaftskampfes konnte sich der SV Springe  mit 5,5 : 2,5 gegen den SK Turm durchsetzen und in der  Tabelle auf Platz 4 springen. Nach relativ kurzer Spielzeit konnte Dieter Amm an Brett 2 mit Schwarz seinem Gegner ein Unentschieden abtrotzen. Zu diesem Zeitpunkt sah die Partie von Fenja Edel an Brett 7 vielversprechend aus. An Brett 3 stand Michael Engelking nach einem Fehler in Eröffnung unter Druck und verlor einen Bauern. Die übrigen Mitspieler hielten die Gegner des SK Turm in Schach, so dass es insgesamt ausglichen aus sah. Am Spitzenbrett kam Holger Weber immer besser ins Spiel und setze seinen Gegner unter Druck. Es kam dann zu einer dreifachen Stellungswiederholung und somit zum Remie. Kurz danach konnte Fenja Edel ihren Gegner zur Aufgabe zwingen und somit den Vorteil aufgrund eines gewonnenen Springers eindrucksvoll ausnutzen und Springe mit 2 : 1 in Führung bringen. An Brett 8 kämpfte unterdessen Stefan Gandyra, der für Jonas Mätzig einsprang. Einen Nachteil konnte er im Verlauf der Partie ausgleichen und seinem Gegner Remie anbieten, das dieser ausschlug. Reinhard Bode-Schütte einigte sich in ausgeglichener Stellung mit seinem Gegenspieler auf Unentschieden und brachte die Springer ein kleines Stück näher an den Sieg. Die an Brett 3 schon verloren geglaubte Partie lief zu diesem Zeitpunkt immer noch. Eine überraschende Unaufmerksamkeit des Gegenspielers von Michael Engelking verhalf dem Springer zu einem nicht mehr für möglich gehaltenen Unentschieden. Das 3 : 2 ließ nun die Hoffnung auf einen knappen Sieg aufkommen. Artur Morcinek spielte an Brett 4 gewonnt aggressiv, da sein Gegner ihm in nichts nachstand, war der Ausgang der Partie lange Zeit unklar. Plötzlich ergab sich jedoch die Möglichkeit zum Sieg und Artur Morcinek griff zu und brachte Springe mit 4 : 2 in Führung. Das Unentschieden war sicher. Da Stefan Gandyra zum gleichen Zeitpunkt durch einen Spieß eine Figur gewann, war der Matchgewinn den Springern nicht nehr zu nehmen. Nach der Aufgabe seines Gegners war die 5 : 2 Führung perfekt und der SK Turm zum Einsturz gebracht. Derweil konnte Rudolf Söchtig in seiner Partie seine Stellung nach und nach ausbauen und mit seiner Dame ins gegnerische Lager einmarschieren. Da dies aber im Gegenzug auch seinem Gegner gelang, gab er sich in unklarer aber durchaus aussichtsreicher Stellung  mit einer dreifachen Stellungswiederholung zufrieden und stellte den Entstand von 5,5 : 2,5 her. Positiv war, dass kein Spieler der 1. Springer Mannschaft eine Partie verlor, so dass in zwei Wochen gegen den favoristen SK Stolzenau die Springer für eine Überraschung sorgen wollen.

Ein schweres Auswärtsspiel hatte die Srpinger Reserve vor sich, zumal sie die Fahrt nach Langenhagen mit einem Spieler weniger antreten mussten. Da auch die Gastgeber nicht vollständig antreten konnten, wurde an Brett 2 nicht gespielt und es gab nur noch insgesamt sieben Brettpunkte zu verteilen. Der SV Springe gab wieder seinen Nachwuchsspielern eine Chance Erfahrungen und Punkte zu sammeln. An Brett 1 und 3 spielten die „alten“ Hasen Hans-Jürgen Meyer und Ekrem Valjevac. Ab Brett 4 starteten die Nachwuchsspieler. Albert Amelin, Louis Philipp und Ole Lauken mussten sich den favorisierten Gegenspielern geschlagen geben. Ebenso erging es an Brett 3 Schachfreund Valjevac. An Brett 1 konnte Hans-Jürgen Meyer überzeugen und einen Sieg einfahren. An Brett 7 und 8 spielten Max Witte und Lennart Kurzer gegen zwei etwa gleichstark eingeschätzte Spieler. Lennart konnte dies ausnutzen und einen weiteren Sieg zum Ergebnis beisteuern. Max und sein Gegener trennten sich Unentscheiden, so dass die Springer mit einer 2,5 : 4,5 Niederlage die Heimreise antreten mussten.